Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 5
Titel: Don't Kiss Ray
Kollation: Broschur, 315 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2017
ISBN: 978-3-423-74026-5
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.06.2017
Don't Kiss Ray
Jill und Ray lernen sich am Waffelstand eines Musikfestivals kennen. Zwischen den beiden funkt es sofort. Doch als Jill herausfindet, dass Ray der Leadsänger einer aufstrebenden Nachwuchsband ist, fangen die Probleme an. Denn er darf gemäss einem Vertrag keine Freundin haben und sie gerät in eine Hetzjagd von Groupies ...
> Die Thrillerautorin Susanne Mischke versucht sich in einem neuen Genre, dem Adoleszenzroman. Ihr erster Liebesroman ist geprägt von der Suche nach der eigenen Identität und der Beziehung der beiden Hauptfiguren zu den Eltern. Einen ebenso grossen Anteil am Geschehen haben die Themen Fanverhalten, Mobbing und die Rollenfindung in der Clique. Dramaturgisch geschickt und in einer Sprache, die von jugendlichem Alltagsjargon geprägt ist, erzählen die beiden echt wirkenden Protagonisten je einen Teil der Geschichte aus ihrer Sicht. Der Wechsel zum Liebesroman ist geglückt, auch weil Musik und Liebe in Kombination immer gut für romantische Lesestunden sind. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Sonst brichst du dir das Herz
Kollation: Broschur, 379 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2016
ISBN: 978-3-401-60223-3
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 30.09.2016
Sonst brichst du dir das Herz
Valeria ist naturverbunden und wohlbehütet. Als ihre Mutter sie eines Tages vom ländlichen Daheim nach Rom schickt, um sie zu schützen, wie sie sagt, ist die 17-Jährige alles andere als begeistert. Doch bald begegnet ihr in Rom eine junge Frau, die ihr sehr ähnlich sieht. Neugierig folgt sie der Unbekannten und gerät dadurch in unvorhersehbare Verwicklungen.
> Susanne Mischkes neuer Jugendthriller beginnt mit einem Paukenschlag. Doch danach gelingt es der Autorin nicht immer, den Spannungsbogen hochzuhalten. Zwar werden die Lesenden vorerst durch ein geschlossenes Setting in einer alten Villa in Rom gekonnt auf eine falsche Fährte gelockt, doch von dem Moment an, wo sich der mysteriöse, vorerst etwas beklemmende Roman zu einem Mafiathriller wandelt, wird vieles vorhersehbar. Bei Valeria, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, lässt sich eine Entwicklung feststellen. Alle andern Protagonisten bleiben jedoch eher farblos. Trotzdem bietet der Roman gute Unterhaltung für Krimifans. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Zickenjagd
Kollation: Broschur, 268 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2010
ISBN: 978-3-401-06414-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Krimi, Spannendes
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.07.2016
Zickenjagd
Hübsch, reich und beliebt sind Josy und ihre drei Freundinnen. Ines dagegen ist plump, hat keine Freunde und leidet unter der Armseligkeit ihrer familiären Situation. Als Josy eines Tages auf ihren kleinen Bruder Max aufpassen muss, entfernt sie sich für kurze Zeit vom Spielplatz und lässt den Bruder unbeaufsichtigt. Kurze Zeit später liegt Max unter einem Auto und ist nicht mehr ansprechbar. Ines, die zufällig an der Unfallstelle anwesend ist, nützt Josys Schuldgefühle gnadenlos aus: Sie verspricht zu schweigen und erzwingt dadurch ihre Freundschaft.
> Die Autorin hat mit ihrem neuen Jugendbuch einen psychologisch dichten Thriller geschrieben. Ines drängt sich als Stalkerin immer mehr in Josys Leben. Eine unterschwellige, beklemmende Gespanntheit wird aufgebaut. Zusätzliche Spannung erhält das Buch durch einen Perspektivenwechsel von Josy und Ines. Der Leser bekommt so die Möglichkeit, die Geschehnisse von zwei Seiten aus zu betrachten und kann dadurch so richtig mitfühlen. Béatrice Wälti

Titel: Waldesruh
Kollation: -
Verlag, Jahr: Arena, 2009
ISBN: 978-3-401-06336-2
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: -
Alter: ab 13
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.07.2016
Waldesruh
Janna (16) zuckt zusammen. „Verdammt, ich will das nicht! Ich will nicht schon wieder Pflegeeltern, Heime, diese ganze Scheisse!“ sagt das junge Mädchen, als sie und ihre Schwester Marie (13) ihre Grossmutter tot im Garten finden. Im Beisein der zufällig anwesenden Freundin Emily beschliessen die jungen Mädchen den Tod der Grossmutter, in deren Obhut sie waren, zu verheimlichen. Was als verrückte Idee begonnen hat, nimmt immer bedrohlichere Formen an, denn jemand ist ihrem Geheimnis auf der Spur… – Susanne Mischke hat nach „Nixenjagd“ einen weiteren packenden Jugendkrimi geschrieben, der jedoch nichts für schwache Nerven ist. Die einzelnen Situationen werden so bildhaft dargestellt und bis ins kleinste Detail geschildert, dass man als Leser nicht zu zart besaitet sein darf, um einige Passagen im Buch auszuhalten. Die jungen Menschen, die ihr Schicksal selber in die Hand nehmen, wirken aber glaubhaft und die Handlung ist bis zum grossen Finale geschickt aufgebaut und bleibt dramatisch. Béatrice Wälti

Titel: Weiss ist die Unschuld
Kollation: Broschur, 90 S., Kleinformat
Verlag, Jahr: Arena, 2012
ISBN: 978-3-401-50396-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Behinderung, Thriller
Alter: ab 10
Bewertung:
kontrovers
Rezension publiziert: 15.01.2013
Weiss ist die Unschuld
Leonie (13) muss sich mit ihrer neuen Nachbarin, der gleichaltrigen Lotta, abfinden. Lotta ist speziell, anders und deshalb soll Leonie besonders nett zu ihr sein. Doch Lotta klebt an Leonie wie eine Klette und macht ihr das Leben zur Hölle. Als sie auch noch unerwartet bei der Jugendfreizeit im Wald auftaucht, plant Leonie einen fiesen Racheakt.
> Muss man zu Menschen mit einer Behinderung besonders nett sein und mehr Geduld aufbringen, nur weil sie eben ein Handicap haben? Oder darf man sie auch einfach nicht riechen können? In diesem Buch wird deutlich, wie schwierig es für Jugendliche sein kann, mit behinderten Menschen umzugehen. So weit, so gut. Doch leider wird Geschichte, die auf Rache basiert, welche nicht bereut wird, so manche Lesenden den Kopf schütteln lassen. Jugendliche, die Menschen mit Handicap belächeln, werden darin bestätigt. Der wenig spannende Kurzthriller ist deshalb vor allem inhaltlich nicht empfehlenswert. Maria Veraguth