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Anzahl Resultate: 2
Titel: Der selbstsüchtige Riese
Reihe: classic-minedition
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Neuausgabe
Verlag, Jahr: Michael Neugebauer Edition, 2017
ISBN: 978-3-86566-348-1
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Märchen, Vorlesen
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.06.2017
Der selbstsüchtige Riese
Der Riese baut eine Mauer um seinen Garten, damit die Kinder dort nicht mehr spielen können. Diese sind untröstlich. Lange merkt der Riese nicht, dass in seinem Garten der Winter vorherrscht, während rundherum Blumen blühen und Vögel pfeifen. Kaum schlüpfen die Kinder eines Tages durch einen Riss in der Mauer, zieht auch dort der Frühling ein. Endlich lässt der Riese die Kinder gewähren und hilft sogar einem Jungen, auf einen Baum zu klettern. Seine Versöhnung mit den Kindern geschieht allerdings zu spät.
> Dieses Kunstmärchen von Oscar Wilde ist Teil einer gediegen gestalteten Reihe von Werken berühmter Autoren wie Gebrüder Grimm, Andersen, Hauff, Shakespeare und anderen. Mit feinem Strich in dezenten Farben gelingt es Lisbeth Zwerger, die Stimmungen eindrücklich einzufangen: die Kälte sowohl im Garten als auch im Gesicht des Riesen und auf der anderen Seite die verunsicherten, enttäuschten Kinder. Grosse Illustrationskunst! Das Buch eignet sich gut zum Vorlesen. Madeleine Steiner

Titel: Das Gespenst von Canterville
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag., Neuauflage
Verlag, Jahr: Michael Neugebauer Edition, 2016
ISBN: 978-3-86566-346-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Klassiker
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 31.10.2016
Das Gespenst von Canterville
Der Inhalt dieser klassischen Novelle ist Allgemeingut. Der amerikanische Botschafter in England, begleitet von Ehefrau, Sohn, Tochter und Zwillingen, kauft das Schloss der Canterville, inklusive das vom Verkäufer erwähnte Gespenst. Dieses versucht, die neuen Bewohner mit seinen zahlreichen Tricks zu ängstigen, was aber nicht gelingt. Vor allem die Zwillinge benehmen sich rücksichtslos. Bloss Virginia, die Tochter, bemüht sich um das Gespenst, das den ruhelosen Mörder seiner Ehefrau vor Hunderten von Jahren verkörpert. Durch ihre Anteilnahme gelingt es ihr, den Fluch zu lösen. Dafür bekommt sie vom Erlösten ein kostbares Geschmeide aus dem Fundus der adligen Familie.
> An der sprachlichen Gestaltung des etwa 120-jährigen Textes gibt es natürlich nichts zu verändern. Das Werk lebt jedoch von den fantasievollen aquarellierten Zeichnungen von L. Zwerger. Allein schon das Bild des verzweifelten Gespensts, das zwecks Verbreitung von Schrecken seinen Kopf in Händen hält, ist mehr als sehenswert. Siegfried Hold