Rezensionsdatenbank Info


Anzahl Resultate: 11
Titel: Prinz Franz total Papa
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Thienemann, 2017
ISBN: 978-3-522-45845-0
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Eltern, Reime
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 10.06.2017
Prinz Franz total Papa
Schafbock Franz kommt erschöpft nach Hause. Er braucht dringend eine Pause! Aber seine Frau hat Rückenschmerzen und schickt ihn zur Apotheke. Die acht Kinder soll er mitnehmen – das schaffe er schon! Anfangs geht alles gut. Aber weil er ohne Brille kaum etwas sieht, verlaufen sie sich. Nun quengeln die Lämmchen und mögen nicht weiter. Franz merkt davon nichts und verirrt sich in einen Schickimicki-Laden, der von vier aufgedonnerten Schafdamen geführt wird. Die wollen die süssen Kinder behalten ...
> Die Illustrationen sind lustig und niedlich. Jedes der Schafkinder hat seinen eigenen Charakter, sein eigenes Aussehen – obschon sie alle weiss sind! Kleine, liebevolle Feinheiten unterscheiden sie; überhaupt sind in den Bildern viele witzige Details zu entdecken. Die Handlung hingegen wirkt etwas holprig und die Pointe ist eher fragwürdig. Für das richtige Verständnis der Scherze müsste man nämlich das gelungene erste Bilderbuch von Prinz Franz kennen: „Prinz Franz total verliebt“. Sabine Wewerka

Titel: Mein Papa ist der Grösste
Kollation: A. d. Austral., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Esslinger, 2017
ISBN: 978-3-480-23345-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Eltern, Fantasie
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.03.2017
Mein Papa ist der Grösste
Mein Papa ist gross und schnell, nett und lustig. "Mein Papa beschützt mich, hört mir zu und macht mir Mut." Man kann mit ihm auch Spass haben, seine Beine hochklettern, seinen Rücken hinunterrutschen oder auf ihm reiten. "Meine Mama sagt, Papa sei ihr bester Freund. Und ich sage ... Ich hab dich soooo lieb, Papa! Denn mein Papa ist der Grösste!"
> Eine wunderbare Liebeserklärung an alle Väter versteckt sich in diesem Buch. Doch für einmal ist der Papa in der Fantasie des kleinen Kindes eine Giraffe und die Mama ein Zebra. Die Illustrationen des australischen Künstlers erinnern an Karikaturen. Einzelzeichnungen vor weissem Hintergrund wechseln sich ab mit kleinen, comicartigen Bildergeschichten vor farbiger Kulisse, in denen es lustige Details zu entdecken gibt. Die Giraffe ist realistisch gezeichnet und verwandelt sich am Ende wieder in einen menschlichen Papa. Der kurze Text ist einfach und gut verständlich. Eine liebevolle, mit feinem Humor durchzogene Papa-Kind-Geschichte für alle. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Durchgebrannt
Kollation: Broschur, 143 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2011
ISBN: 978-3-423-78251-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Krankheit, Eltern
Alter: ab 13
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Durchgebrannt
Der 14-jährige Florian ist hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu seiner Schwester und der Wut auf ihre Krebserkrankung, die alle Aufmerksamkeit der Eltern auf sich zieht. Auf einmal wird von ihm erwartet, dass er auf das Fussballlager verzichtet, auf das er sich so lange gefreut hat, nur um an der Geburtstagsfeier seiner Schwester im Krankenhaus dabei zu sein. Da flieht Flo Hals über Kopf vor der erdrückenden Situation zu seinen Freunden ins Camp. Er ist wild entschlossen, richtig Party zu machen. Doch er fühlt sich nicht lange frei, bald holt ihn die Wirklichkeit wieder ein.
> Der kurze Blick in Flos Familienleben zeigt viel von seiner schwierigen Situation. Die Geschichte ist rasant und in altersgerechter Sprache geschrieben, der Umgang der Jugendlichen untereinander teils überspitzt dargestellt. Schade, dass der Schluss so offen bleibt. Dafür eignet sich „Durchgebrannt“ bestens, um im Schulunterricht weiter über das Thema nachzudenken und zu diskutieren. Cornelia Brühlmann

Titel: Auf meinen Papa ist Verlass
Kollation: Reihe: minimax. Broschur, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2010
ISBN: 978-3-407-76086-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Angst, Eltern
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Auf meinen Papa ist Verlass
„Sag mal, Papa, was machst du, wenn ich jetzt ins Wasser falle?" Papa Bär beruhigt seinen Sohn: "Na, ich spring dir hinterher und hol dich wieder raus." Der Kleine lässt nicht locker und fantasiert allerlei gefährliche Situationen: böse Krokodile im Wasser, Affen, die ihn als Spielball benutzen und gar ein Monster, das ihn entführt. Für alle Situationen hat Papa Bär ein überzeugendes Rettungskonzept, das die Ängste des kleinen Bären vertreibt.
> Ein kleines Bilderbuch über einen bärenstarken Papa, der seinem Jungen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben vermag. Die zarten Aquarellbilder ergänzen die einfachen Dialoge zwischen Vater und Sohn und unterstreichen die vertrauensvolle Stimmung zwischen ihnen. Das Büchlein eignet sich zum Erzählen für ganz kleine Zuhörer, aber auch für die ersten selbständigen Leseversuche von Leseanfängern. Esther Marthaler

Titel: Hier kommt Max!
Kollation: Illustr., geb., unpag.
Verlag, Jahr: Rowohlt, 2009
ISBN: 978-3-499-21520-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Alltag, Eltern
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.07.2016
Hier kommt Max!
Max (6) ist zu klein, um an den Kakao ran zu kommen, aber zu gross, um in die Waschmaschine zu kriechen, und beim Einkaufen findet Mama das meiste blöd, dabei sind doch Wackelpudding und Gummischlangen total dringend irre nötig, aber das versteht nur der Papa, der kauft Eis und sagt, schnell aufessen, bevor wir zu Hause sind, damit Mama nicht schimpft, ja der Papa ist echt gut in Erziehung. Nur als Max Kleber in den Rasenmäher kippt, weil doch der Papa gesagt hat, das Ding müsse mal geschmiert werden, hört er ihn immer wieder das Wort rufen, das er selber nie sagen darf, auch wenn ihm das Honigbrot auf die Honigseite runterfällt! – Bei der Lektüre von Jan Weilers erstem „Kinderbuch“ amüsieren sich vor allem Erwachsene köstlich. Insbesondere Eltern erkennen sich und ihre Zöglinge schmunzelnd wieder. Die vierzehn kurzen Kapitel wirken dermassen authentisch, weil Max völlig ohne Punkt und Komma aus seinem turbulenten Leben erzählt. Die sprachliche Komik wird zusätzlich von Ole Könneckes Illustrationen treffend unterstrichen, was das Ganze beinahe zu einem kleinen Kunstwerk werden lässt. Eliane Pfister Mehrere Stufen

Titel: Das unglaubliche Papa-Fundbüro
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Knesebeck, 2016
ISBN: 978-3-86873-785-1
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie, Eltern
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.03.2016
Das unglaubliche Papa-Fundbüro
Papa verloren? Kein Problem dank des Papa-Fundbüros! "Heute Morgen habe ich aus Versehen meinen Papa verloren." So beginnt für einen kleinen Jungen ein denkwürdiges Abenteuer im Fundbüro für verlorene Väter. Doch wie soll man seinen Papa unter den vielen anderen Exemplaren finden? Den Vätern in gestreiften Pullis, denen mit Brotkrümeln im Schnurrbart, den Tanzvätern, den verrückten und verschlafenen oder denen aus der Steinzeit ...?
> Eine lustige Geschichte mit vertauschten Rollen. Das Buch ist wunderschön illustriert und besticht durch seine leuchtenden Farben. Die Zeichnungen sind im angesagten Retro-Stil gehalten. Schnörkellos, so wie eben Väter sind. Idee und Umsetzung sind sehr witzig. Am Schluss stellt das Kind dann fest, dass trotz der grossen Auswahl an Papas der eigene halt doch einfach der einzig richtige ist. So soll es ja auch sein. Eine Vorlesegeschichte für Väter und ihre Kinder, in der sich jeder wiedererkennt. Ke Ro Vallon

Titel: 5 Dinge, die ich über meinen Vater weiss
Kollation: A. d. Niederländ., Broschur, 251 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2015
ISBN: 978-3-551-31389-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Eltern, Freundschaft
Alter: ab 13
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 09.02.2015
5 Dinge, die ich über meinen Vater weiss
"Es war eine Besenkammerempfängnis", erzählt Kikis Mutter, wenn die 14-Jährige sie auf ihren biologischen Vater anspricht. Ihr leiblicher Vater war Bassist, das hat Kiki noch herausgefunden. Alles andere scheint ihre Mutter vergessen zu haben. Aber Kiki weiss genau, dass da mehr dahintersteckt. Zusammen mit ihrer besten Freundin Lottie macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater. Dabei lernen die Mädchen die unterschiedlichsten Bassisten kennen und landen gar auf der Polizeistation.
> Eine Vatersuche bestimmt den Handlungsablauf dieses glaubwürdig erzählten Romans. Die Ereignisfolge ist zu Beginn nicht linear. Die niederländische Autorin lässt Kiki in einer humorvollen, zum Charakter passenden Sprache und in Rückblenden über ihre Familiensituation berichten. Dabei thematisiert Mariken Jongman auch ganz alltägliche Probleme einer Heranwachsenden und lässt Kiki schliesslich Klarheit über ihre Herkunft gewinnen. Der Roman ist – trotz ernsthafter Thematik – eine vergnügliche Lektüre. Béatrice Wälti-Fivaz

Titel: Unsere Woche mit Tommi
Kollation: Geb., s.w. illustr., 124 S.
Verlag, Jahr: Boje, 2014
ISBN: 978-3-414-82393-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Geschwister, Eltern
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 27.01.2015
Unsere Woche mit Tommi
Was für eine Aufregung! Maxi und Leon packen Koffer und Rucksack, denn sie ziehen für eine Woche zu ihrem grossen Bruder Tommi. Es ist die erste Trennung von den Eltern, deshalb befinden sich beide Seiten in einem Wechselbad der Gefühle. Es wird eine spannende und abenteuerliche Woche für alle. Tommi, der Student, lässt die kleinen Geschwister an seinem Leben teilhaben und schleppt sie überallhin mit. Wenn es Schwierigkeiten gibt, löst er diese mit Humor und Fantasie.
> Die neunjährige Maxi schildert in treffender, manchmal flapsiger Sprache, wie sie diese abwechslungsreichen Tage erlebt. Sie beobachtet genau und weiss auch die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Viele schwarzweisse Skizzen sind in den gut lesbaren Text eingefügt. Ein Lesevergnügen, nicht nur für Unterstufenschüler. Manches mag überzeichnet sein, doch es zeigt sich, dass Eltern oft Schwierigkeiten sehen, die für die Kinder so nicht existieren. Monika Aeschlimann

Titel: Überraschung!
Kollation: A. d. Niederländ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Aracari, 2014
ISBN: 978-3-905945-47-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Eltern, Gefühle
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 18.04.2014
Überraschung!
Den leuchtend bunten Vogel auf dem Cover erwartet eine Überraschung: Aus seinem Ei schlüpft ein junges Vögelchen! Die Entwicklung vom Kinderwunsch über das Staunen, Geniessen, Ermuntern bis zum Loslassen des jungen Vogels kann man im Folgenden miterleben. Jede Doppelseite zeigt nur ein Verb und die Pastellzeichnung auf schwarzem Grund. Wichtiges – zum Beispiel die Augen – ist kraftvoll gemalt, anderes feiner.
> Nach "Heute bin ich" ist dies Mies Van Houts drittes Buch im selben Stil. Was nicht negativ ist, denn sie beherrscht die Kunst, Gefühle treffend darzustellen. Dieses Mal sind eher die Eltern das Zielpublikum – sie können sich in den Zeichnungen und den eigenen Erinnerungen verlieren. Gekonnt spielt Van Hout mit den zwei Seiten. Während meist klar abgegrenzt auf einer Seite das Verb steht und auf der anderen die zugehörigen Vögel, verletzt sie diese Regel bei "ärgern", wo der junge Vogel auf die andere Seite hüpft, oder bei "loslassen", wo der junge Vogel davonzieht. Cornelia Brühlmann

Titel: Familie Grunz hat Ärger
Kollation: A. d. Engl., geb., s.w. illustr., 236 S.
Verlag, Jahr: Beltz & Gelberg, 2013
ISBN: 978-3-407-82032-7
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Eltern, Gefühle
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.09.2013
Familie Grunz hat Ärger
Familie Grunz zieht in ihrem aus Schrott zusammengebauten Wohnwagen von Ort zu Ort, und wohin sie auch gehen, der Ärger folgt ihnen. Während Herr und Frau Grunz ziemlich unliebsame Zeitgenossen sind, ist ihr Sohn höflich, zuvorkommend und hilfsbereit. Er findet sein abenteuerliches Leben mit den Grunzens zwar nicht direkt schlecht, fragt sich aber manchmal doch, ob die beiden tatsächlich seine richtigen Eltern sind.
> Sohnemanns Abenteuer vermitteln positive Werte wie Empathie und Hilfsbereitschaft. Der sehr präsente Erzähler führt seine Leserinnen und Leser durch die Geschichte, macht auf wichtige Handlungselemente aufmerksam und erklärt schwierige Wörter. Mit kurzen Kapiteln und lebendiger Erzählweise eignet sich das Buch auch gut zum Vorlesen. Selbst zur Hand nehmen sollte man es allerdings auch noch, denn sonst verpasst man die wunderbaren Illustrationen, die direkt in die Handlung eingebunden sind und das Buch abrunden. Iris Mende

Titel: Mein riesengrosser Papa
Kollation: A. d. Französ., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: mixtvision, 2013
ISBN: 978-3-939435-70-9
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie, Eltern
Alter: ab 4
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.05.2013
Mein riesengrosser Papa
Ihr Papa ist so riesig, dass er Bäume überragt. Er hat grüne Augen und eine winzige Nase, welche aus der Nähe betrachtet, einer Socke ähnelt. Auch sein Mund ist winzig, dafür trägt er eine lockige Haarpracht mit Bart. Eigentlich sieht Papa aus wie eine lebendig gewordene Marmorstatue. Die Tochter hat dieselbe Augenfarbe. Im Gegensatz zum ihm ist sie jedoch klitzeklein. Sie trägt Rot und ihre Mütze verzaubert sie in eine Blumenelfe. Dank dieser zierlichen Tochter lernt der grosse Papa wieder auf die kleinen, unscheinbaren Dinge zu achten.
> Eine poetische Geschichte, die ins Bewusstsein bringt, wie verschieden die Perspektiven von Kindern und Erwachsenen sind, und dass Eltern immer wieder von ihren Töchtern und Söhnen profitieren, weil diese ihnen erlauben, nochmals wie ein Kind zu sein. Im Grunde genommen ist dies eine Geschichte für Erwachsene. Kinder werden jedoch viel Spass daran haben, besonders wenn sie das Buch auf den Knien eines grossen Papas schaukelnd, erzählt bekommen. Katharina Wagner