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Anzahl Resultate: 13
Titel: Kaspar, Opa und der Feuerteufel
Kollation: A. d. Schwed., geb., s.w. illustr., 199 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2017
ISBN: 978-3-423-64029-9
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Grosseltern, Spannendes
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 28.04.2017
Kaspar, Opa und der Feuerteufel
Im kleinen Dorf in Dalarna, wo der achtjährige Kaspar mit seinem Grossvater lebt, stürmt es kurz vor Mittsommer wie im Herbst. Eine Touristenfamilie macht mit ihrem Wohnwagen im Ort Halt, um „ein bisschen echte schwedische Tradition zu erleben“. Kurz darauf geht nachts die Scheune des gefürchteten Bauern Åhman in Flammen auf. Dieses Feuer ist bloss der erste von mehreren unheimlichen Bränden. Polizei-Oskar ist mit deren Aufklärung völlig überfordert und Ladenbesitzer Atom-Ragnar beschuldigt Kaspar, ein Brandstifter zu sein. Zum Glück hält Opa zu ihm.
> Die Figuren der Kaspar-Opa-Reihe haben auch im dritten und letzten Band nichts von ihrer herrlich skurrilen Art eingebüsst. Ihre Charakterisierung ist pointiert, manchmal etwas überzeichnet, aber gewiss nicht lieblos. Deftige Dialoge wechseln mit poetischen Beschreibungen ab, humorvolle Stellen mit ernsthaften Gedanken. Manche tragikomischen Szenen sind filmreif und die Spannung hält bis ganz zum Schluss an. Ein Buch, das vor Fabulierlust sprüht! Doris Lanz

Titel: Grossvaters Bäume
Kollation: A. d. Engl., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Fischer Sauerländer, 2017
ISBN: 978-3-7373-5423-3
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Familie, Grosseltern
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 11.04.2017
Grossvaters Bäume
Urgrossvater ist schon sehr alt und vergisst manchmal Dinge. Sein Garten hilft ihm, sich an sein ereignisreiches Leben zu erinnern, indem er die wichtigsten Stationen in kunstvoll zurechtgeschnittenen Hecken, Bäumen und Büschen sichtbar macht. So steht ein schreiendes Baby für seine Kindheit auf dem Bauernhof, eine Kanone erinnert an seinen Einsatz im Ersten Weltkrieg und auch seine Familie ist in Pflanzenform sichtbar. Mit einer Gartenschere ausgerüstet, beschliesst sein Urenkel, den Urgrossvater in einem Busch zu verewigen.
> Der kleine Junge führt durch den Garten seines Urgrossvaters und stellt dabei verschiedene Skulpturen und ihre Bedeutung vor. Dies schafft Nähe zum kindlichen Betrachter und weckt das Interesse für die Geschichte der eigenen Familienmitglieder. Der Text ist aufs Wesentliche reduziert. In Grün gehaltene Bilder ergänzen ihn und berühren durch ihre liebevolle Umsetzung. Tanja Raemy

Titel: Hektor & Omamascha
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Boje, 2016
ISBN: 978-3-414-82451-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Alltag, Grosseltern
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 15.02.2017
Hektor & Omamascha Der Aufräumtag
Jeden Dienstag freut sich Hektor auf seine Omamascha. Sie holt ihn jeweils vom Kindergarten ab, und dann machen sie gemeinsam Sachen, auch solche, die man nicht unbedingt macht, denn seine Oma ist cool. Aber heute wollen die Eltern unbedingt, dass die beiden Hektors Schweinestall, sprich Zimmer aufräumen. Hektor hat überhaupt keine Lust dazu, macht in seiner Wut das Durcheinander sogar noch grösser. Da weiss die kluge Oma Rat, und voller Eifer transportieren die beiden die herumliegenden Spielsachen, nach Farben und Grösse sortiert, per Zug nach Hause.
> Ganz klar, niemand räumt gerne sein Zimmer auf. Ausser man macht mit etwas Fantasie ein Spiel daraus! Farbenfrohe, kindgerechte Zeichnungen mit vielen herumliegenden Details, eine sympathisch-schrullige, grauhaarige, Brille tragende Oma, die für jeden Spass zu haben ist und sich nicht aus der Ruhe bringen lässt, machen dieses Buch zum anregenden Ideenträger für Familien mit Aufräumproblemen. Mit Aufräumspiel zum Üben in der Mitte des Buches. Ruth Fahm

Titel: Kaspar, Opa und der Schneemensch
Reihe: Kaspar & Opa 2
Kollation: A. d. Schwed., geb., s.w. illustr., 181 S.
Verlag, Jahr: dtv, 2016
ISBN: 978-3-423-64023-7
Kategorie: Belletristik
Alter: ab 10
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 13.01.2017
Kaspar, Opa und der Schneemensch
In den Weihnachtsferien schnitzen Kaspar und sein Grossvater Holzpferdchen, essen Elchgulasch und fahren mit dem Tretschlitten zum Dorfladen. Heiligabend möchten sie wie gewohnt feiern: mit einem (gestohlenen?) Tannenbaum aus dem Wald des reichsten Dorfbewohners und einem Hecht aus dessen Gewässer. Doch Tante Karin, Opas fromme Schwester, kommt zu Besuch. Das Harmonium, das sie als Paket vorausschickt, verheisst nichts Gutes. Ein qualvolles Fest droht. Lässt sich die Tante vielleicht mit dem Schneemenschen vertreiben, der nachts umherschleicht?
> Kaspar und sein gutherziger Opa sind ein bestens harmonierendes Team und kommen trotz schwieriger Lebensumstände ganz gut zurecht. Wie sie versuchen, sich gegen die Einmischung schrulliger Erwachsener zu behaupten, ist gescheit, humorvoll und mit ernsten Zwischentönen erzählt. Nebst Sprache, Handlung und Illustrationen überzeugt im 2. Band der Opa-Enkel-Geschichte auch die Auseinandersetzung mit Lebensfragen und ganz unterschiedlichen Weltanschauungen. Doris Lanz

Titel: Bei Oma darf ich alles
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Picus, 2012
ISBN: 978-3-85452-162-4
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Grosseltern, Heiteres
Alter: ab 7
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Bei Oma darf ich alles
Das Schönste auf der Welt ist für Nik ein Besuch bei Oma. Dort gibt es sein Lieblingsessen und so viele Süssigkeiten wie er mag. Er darf mit ihr Cowboy und Indianer spielen. Beim Kartenspiel gewinnt er sowieso immer. Das Beste ist, dass er so lange aufbleiben darf wie er möchte. Aber so ein Supertag ist auch furchtbar anstrengend. Nun freut er sich plötzlich wieder auf Mama, bei der er wieder leckeres Gemüse essen wird und frühzeitig ins Bett darf.
> Ein Bilderbuch, das humorvoll aufzeigt, dass „alles dürfen“ auf die Dauer nicht spannend ist. Ein Trost für Mütter, die unter verwöhnenden Grosseltern leiden. Die doppelseitigen Illustrationen sind mit vielen Details geradezu überladen. Stark überzeichnete Figuren zeigen eine wenig realistische Enkel-Grosselternbeziehung. All jene, die Karikaturen lieben, werden sich an diesem Buch aber erfreuen. Esther Marthaler

Titel: Omas halten heute länger
Kollation: Kinder über Obstkuchen, dritte Zähne und die liebe Grossmutter. Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Baumhaus, 2011
ISBN: 978-3-8339-4251-8
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Grosseltern
Alter: junge Erwachsene
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 22.07.2016
Omas halten heute länger
„Meine Oma ist 77 Jahre, aber sie joggt noch eine halbe Stunde pro Tag. Es ist zwar nicht viel, aber für ihr Alter genügt es.“ Kinder über erbarmungslose Fussballomas, Obstkuchen, graue Haare, falsche Zähne und Grossmütter mit zwei Grossvätern. Eine Sammlung von Kinderzitaten und Zeichnungen zum Thema Omas.
> Wasserfarbe, Farb- und Filzstifte, Ölkreide und Kugelschreiber – die Zeichnungen der Grundschulkinder verschiedener Schulen sind eine buntes Sammelsurium von Grossmüttern und Bildern, die sie bei ihren Enkeln und Enkelinnen hinterlassen. Zitate, die zum lachen bringen, manchmal nachdenklich stimmen und uns Omas mit Kinderaugen zeigen. Thema und Konzept passen aber eher zu einem Buch für Erwachsene. Für Kinder wohl nur sehr bedingt geeignet, da weder die gelegentlichen Schreibfehler, noch die Naivität und der ungewollte Witz für Kinder fassbar sein dürften. Andrea Eichenberger

Titel: Besuch bei Oma
Kollation: Geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Jacoby & Stuart, 2011
ISBN: 978-3-941787-24-7
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Grosseltern, Alltag
Alter: ab 4
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 21.07.2016
Besuch bei Oma
Schön, wenn Matze seiner Mama vom Besuch bei der Oma erzählen darf. Während dem Aufräumen fragt Mama ihren Sohn nach seinen Erlebnissen bei Oma zu Hause oder auf dem Jahrmarkt. Mama merkt oder will nicht merken, dass ihr kleiner Sohn immer ein bisschen schwindelt und ihr nicht ganz die Wahrheit erzählt. Hat er doch bei Oma etwas wilder gespielt, mehr Eis gegessen, viele Lose erhalten und am Schluss weder selber aufgeräumt noch mitgeholfen. Aber ihm und Oma haben die Ferien auf jeden Fall Spass gemacht.
> Kurz gehaltene Texte erlauben dem Erzählenden einigen Spiel- und Diskussionsraum, auch mit etwas grösseren Kindern. Die Bilder sind klar und nicht überfüllt, aber dennoch reich genug, damit man zusammen mit Matze sein Geheimnis entdecken und wahren kann. Stimmungen lassen sich aus den Gesichtern lesen und werden wunderbar weitergegeben – und bei Oma darfs doch allemal ein bisschen wilder und weniger streng zu und her gehen als zu Hause. Kathrin Wyss Engler

Titel: Kannst du pfeifen, Johanna
Kollation: A. d. Schwed., geb., farb. illustr., 47 S.
Verlag, Jahr: Carlsen, 2010
ISBN: 978-3-551-55574-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Grosseltern, Tod
Alter: ab 10
Bewertung:
2 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 20.07.2016
Kannst du pfeifen, Johanna
Ulf erzählt seinem Freund Berra oft von seinem Grossvater, der ihn zum Kaffee einlädt, ihm bei jeder Gelegenheit fünf Kronen gibt und mit ihm Angeln geht. Berra wünscht sich auch einen solchen Grossvater. Aber wie bekommt man einen Grossvater? Ulf hat da eine Idee: Im Altersheim könnte sein Freund sicher fündig werden. Und tatsächlich, der alte Nils hat sich schon immer einen Enkel gewünscht und freut sich nun auf die regelmässigen Besuche von Berra. Er unternimmt mit dem Jungen heimliche Ausflüge und blüht sichtlich auf.
> Ulf Stark und Anna Höglund haben ein wunderbares Buch über die letzten Wochen eines alten Mannes verfasst. Durch Berras Anwesenheit darf Nils noch einmal Kind sein und mit seinem „Enkel“ verrückte Dinge unternehmen. Eine lustige, wie auch traurige, sensible und nachdenkliche Geschichte. Der Text ist mit grossen, bunten Bilder illustriert. Es eignet sich für Kinder so gut wie für Erwachsene. Annina Otth

Titel: Wenn mein Mond deine Sonne wäre
Kollation: Geb., farb. illustr., 79 S., inkl. Audio-CD
Verlag, Jahr: Carlsen, 2015
ISBN: 978-3-551-27136-5
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Grosseltern, Alter
Alter: ab 7
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 19.01.2016
Wenn mein Mond deine Sonne wäre
Max’ Sehnsucht nach seinem Grossvater ist so stark, dass sich der Junge eines Morgens allein auf den Weg zum Wohnheim am anderen Ende der Stadt macht. Sein Grossvater, mit dem ihn eine wunderbare Beziehung verbindet, lebt dort seit einem Jahr, weil er zunehmend „nicht mehr alle Murmeln im Schälchen hat“. Max flüchtet mit ihm und Fräulein Schneider, einer ebenfalls dementen Heimbewohnerin, aus der Stadt und bringt die beiden zu Grossvaters Sommerwiese im Blumental, einem Ort, mit dem schönste Erinnerungen verknüpft sind. Dort werden die drei Ausreisser bald gefunden, aber Max’ Angst, sein Grossvater werde sich einmal nicht mehr an seine Liebe zu ihm erinnern, ist nach diesem beglückenden Ausflug verschwunden. Der Mond, so hat es ihm Grossvater mit einem Gleichnis auf der Sommerwiese erklärt, ist immer da. Auch dann, wenn er nicht zu sehen ist.
> Inspiriert von der Musik Prokofjews (Ein Sommertag) und Bizets (Jeux d’enfants) erzählt Andreas Steinhöfel eine feinfühlige Geschichte über die tiefe Beziehung zwischen dem neunjährigen Max und seinem Musik liebenden, zunehmend verwirrten Grossvater. Durchwegs überzeugend gelingt es ihm dabei, Gefühle wie die brennende Sehnsucht, die Angst vor dem drohenden Vergessen oder die Verbundenheit mit einem magischen Ort auszudrücken. Auf der dem Buch beiliegenden, vom Autor gelesenen Hör-CD gehen die Erzählteile und die dreizehn vom SWR-Sinfonieorchester gespielten Musikstücke fliessend ineinander über. Zu jedem Stück hat Nele Palmtag ein doppelseitiges Bild gezeichnet, das die jeweilige Stimmung von Musik und Text eindrücklich aufnimmt und, wie die zusätzlichen kleineren Zeichnungen, auch Eigenes erzählt. Wunderbare Musik, ausdrucksstarke Illustrationen und eine Geschichte mit Tiefgang, in die man sich, so wie es sich der Autor wünscht, gerne fallen lässt – dieses (Hör-)Buch ist ein Gesamtkunstwerk! Doris Lanz

Titel: Oma trinkt im Himmel Tee
Kollation: A. d. Chines., geb., farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: NordSüd, 2015
ISBN: 978-3-314-10275-2
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Grosseltern, Tod
Alter: ab 4
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 16.12.2015
Oma trinkt im Himmel Tee
Der kleine Xiao Le besucht seine kranke Oma im Dorf der duftenden Blumen. Während die Mutter im Haushalt beschäftigt ist, begrüsst der Enkel scheu die im Bett liegende Oma. Er begleitet sie in den Garten, wo sie ihm das Spiel mit dem Sauerklee zeigt. Bevor sie wieder aufbrechen, geniessen die drei den Nachmittagstee im Hof. Seitdem hat Xiao Le seine Grossmutter nicht mehr gesehen. Mama erklärt ihm, dass Oma das Dorf der duftenden Blumen verlassen hat und in den Himmel gezogen ist. Er merkt, dass Mutter ihre Mama vermisst. Als sie weint, tröstet er sie und meint, dass Oma nun mit ihrer Mutter im Himmel Tee trinke.
> In wenigen behutsamen Sätzen erzählt die taiwanesische Autorin durch die unschuldigen, vertrauensvollen Augen eines Kindes vom Abschied von einem geliebten Menschen. Die liebevollen, in ruhigen Farben gemalten, fast fotorealistisch anmutenden Illustrationen von Sonja Danowski harmonieren gekonnt mit dem Text und machen dieses sorgfältig gestaltete Buch zu einem Kleinod erster Klasse. Ruth Fahm

Titel: Flieg!
Kollation: A. d. Niederländ., geb., s.w. illustr., 155 S.
Verlag, Jahr: Gerstenberg, 2015
ISBN: 978-3-8369-5828-8
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Gefühle, Grosseltern
Alter: ab 10
Bewertung:
4 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 17.04.2015
Flieg!
Mit Opa eine tote Möwe begraben, einen Drachen bauen oder über die Rätsel des Lebens staunen, während der Blick über die Weite des Nachthimmels schweift. Das mag Marius. Er mag auch, dass Opa ihm zuhört, wenn er von seinen Ängsten spricht. Zum Beispiel seiner Angst vor Willem oder dem Jungen, den alle nur "Vogelkacke" rufen. Mit der Zeit finden die beiden heraus, dass es eine Verbindung zwischen Opas Vergangenheit und Marius' Gegenwart gibt; etwas, das lange Schatten auf ihre Beziehung wirft.
> Mit Marius wird eine sensible bis melancholische Jungen-Figur erschaffen. Man erhält Einblick in die Gefühlswelt eines Kindes, das mit den Prüfungen des Lebens zurechtzukommen versucht. Eine davon ist das Annehmen von Opas Tod. Dieser hinterlässt ihm aber die Gewissheit, dass es nie zu spät ist, Unrecht einzusehen und sich dafür zu entschuldigen. Die stimmungsvollen Beschreibungen der vier Jahreszeiten an der Küste der Nordsee bilden genau den richtigen Rahmen für dieses zu Tränen rührende Buch. Marcella Danelli

Titel: Rosa und die Zimtschnecken
Reihe: Rosa
Kollation: A. d. Schwed., kartoniert, farb. illustr., unpag.
Verlag, Jahr: Aladin, 2014
ISBN: 978-3-8489-0088-6
Kategorie: Bilderbuch
Schlagwort: Alltag, Grosseltern
Alter: Kleinkinder
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 07.01.2015
Rosa und die Zimtschnecken
Oma freut sich über den Besuch der kleinen Rosa. Doch nach dem Abschied von Mama – am Bildrand ist nur noch ihr Arm zu sehen – muss Rosa zuerst einmal getröstet werden. Mit Tanzen, Geschichtenlesen und Ausruhen vergeht die Zeit. Und dann backen Oma und Rosa Zimtschnecken, denn diese gehören einfach zu einem Kaffeekränzchen. Als Rosa von Mama abgeholt wird, trägt sie den Sack mit dem übrig gebliebenen Gebäck vergnügt nach Hause.
> Mit viel Wärme und feinem Gespür für den Alltag kleiner Kinder schildert Lena Anderson, bestens bekannt als Illustratorin der Maja- und Linnéa-Bücher, einen Tag bei Oma. Wenig Text und charmante Zeichnungen genügen ihr, um Stimmungen einzufangen und die zwei Figuren zu charakterisieren. Rosas Abschiedsschmerz vergeht dank Oma schnell, nach kleinen Missgeschicken trösten sich die beiden gegenseitig, und das gemeinsame Backen sorgt für Geborgenheit. Nur das Rezept für die typisch-schwedischen “Kanelbullar” fehlt – aber das findet sich ja leicht im Internet! Doris Lanz

Titel: Violetta Winzig
Kollation: A. d. Engl., geb., s.w. illustr., 174 S.
Verlag, Jahr: Arena, 2014
ISBN: 978-3-401-06905-0
Kategorie: Belletristik
Schlagwort: Lustiges, Grosseltern
Alter: ab 7
Bewertung:
3 von 4 Bücher
Rezension publiziert: 04.08.2014
Violetta Winzig Ein fischstäbchengrosses Abenteuer
Endlich geht Violettas sehnlichster Wunsch in Erfüllung: Sie ist ein Meter vierzig gross und damit gross genug, um im Vergnügungspark mit dem "Silberblitz" zu fahren. Doch es kommt ganz anders: Kurz vor dem aufregenden Einstieg in die Achterbahn schrumpft Violetta auf die Grösse eines Fischstäbchens. Der Alltag als Winzling ist von nun an ziemlich anstrengend, dieses Format birgt aber auch Vorzüge. Vor allem dann, wenn Violetta klein genug ist, um als Minidetektivin einem Schmuckdieb im Altersheim ihrer Oma auf die Schliche zu kommen.
> Das Phänomen des Schrumpfens fasziniert und gibt eine neue Sicht auf die Welt frei. Verbunden damit sind Situationskomik und Überraschungsmomente, welche die Leserschaft bestens unterhalten. Die unterschiedlichen Typografien, insbesondere die winzige eingestreute Schrift, die Violettas Körpermass treffend betont, lockern den Text auf und sorgen zusätzlich für anregendes Lesevergnügen. Eine schöne Annäherung an die Generation von Oma und Opa. Marcella Danelli